Spielhaus Kunststoff – Die Spielhäuser für Kinderzimmer

Kleine Kinder lieben Versteck- und Rollenspiele. Ein Spielhaus aus Kunststoff ist meist für die Allerkleinsten gedacht. Schon Krabbelkinder begeistern sich an dem Hinein und Hinaus, öffnen und schließen Türen und Fenster. Ein solches Häuschen, das liebevoll mit kindgerechten Farben ausgestattet ist, ist für Ihre Kleinen das tollste Spielzeug ! Probieren Sie es aus!

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Wählen Sie ein individuell passendes Spielhaus aus Kunststoff!

Ein Spielhaus aus Kunststoff ist in der Regel für Grundschulkinder und ihre kleinen Geschwister gedacht. Die Maße sind auf die Zwerge optimiert, sodass sich die Kleinen wirklich ganz zu Hause fühlen. Ein erstes Eigenheim ist schließlich eine spannende Angelegenheit!

Grün-rotes Spielhaus aus Kunststoff
Das Spielhaus "Kunststoff": Ein Traum für jedes Kind

Alle Formen sind abgerundet, alle Materialien abwaschbar, farb- und lichtecht sowie gesundheitlich unbedenklich. Die Strukturen sind etwas gröber, betont nicht allzu filigran, damit das Haus für kleine Hände wortwörtlich be-greifbar wird. Auch die Dicke des Materials ist erhöht, gleichzeitig ist es nicht zu schwer. Das Schwergewicht ist so platziert, dass das Haus nicht umfällt, wenn es einmal lebhafter zugeht.

Trotzdem können die Kinder das Haus oft schon selbst etwas verschieben. Mit all diesen Vorteilen besitzen Ihre Kinder ein sehr persönliches und gleichzeitig stabiles Spielhaus. Kunststoff ist ein einfaches und unkompliziertes Material für ein Kinderspielhaus. Sie haben damit sehr wenig Arbeit und wischen es einfach feucht ab, wenn Saucen, Matsch oder Farbstifte ihre Spuren hinterlassen.

Spezielle Kunststoffreiniger unterstützen Sie dabei. Und sicher haben die Kinder auch viel Spaß an der Aktion, wenn daraus eine lustige Putzrunde entsteht und am Ende eine süße Belohnung auf die eifrigen Reinigungskräfte wartet.

Verschiedene Farben verschönern die Optik der Kunststoff Spielhäuser

Die Häuser bestechen durch zahlreiche Farben, die gerade kleine Kinder ansprechen. Als Eltern können Sie damit die Vorlieben Ihres Nachwuchses unterstützen. Wie wäre es mit roten Dächern, Fensterflügeln und Türen? Oder mit einem braunen Haus mit grünem Dach, also ganz in ländlicher Naturoptik?

Der rote Farbton fehlt selten, doch es gibt auch viel Blau, Gelb und Weiß. Schließlich soll die Farbe gleichzeitig den Charakter des Hauses unterstreichen und der Gesamteindruck die neuen Bewohner dazu verlocken, viel Zeit in den vier Wänden beziehungsweise im Umfeld zu verbringen. Machen Sie Ihren Kindern ein besonderes Geschenk mit einem kunterbunten Spielhaus aus Kunststoff! Übrigens ist dies ein schönes Geschenk von Freunden und Verwandten oder umgekehrt für deren Nachwuchs.

Ein Spielhaus aus Plastik ist praktisch

Spielhäuser aus Plastik überzeugen durch hochwertigen Kunststoff
Spielhäuser aus Plastik überzeugen durch hochwertigen Kunststoff

Die Zeiten, als Plastik nur billiger Kunststoff war, sind schon lange vorbei. Plastik ist übrigens nur das umgangssprachliche Wort für Kunststoff. Ein Spielhaus aus Plastik, das für Kinder gedacht ist, muss etlichen Qualitätsanforderungen genügen und besteht daher normalerweise aus einwandfreiem, hochwertigem Kunststoff. Es gibt strenge Regeln für solches Spielzeug ! Mit entsprechenden Prüfsiegeln haben Sie als Eltern daher die Sicherheit, dass sich beispielsweise keine Weichmacher darin befinden.

Unter dieser Voraussetzung finden Sie schnell das passende Spielhaus. Plastik ist gewichtsmäßig leicht, abwaschbar und wunderbar bunt, wie Kinder es lieben. Unzählige Modelle stehen zur Auswahl, ein Haus schöner als das Andere: mit mehreren, teilweise halbhohen Türen sowie Fenstern mit Fensterläden, mit überdachter Veranda, kindgerechten Zäunen, zusätzlichen Sitzmöbeln für "draußen" und/oder mit Zubehör wie Schaukel und Sandkasten, ebenfalls aus strapazierfähigem Kunststoff. Schön sind zwei Ausgänge für Rundläufe und bewegliche Fensterläden. Manches Haus scheint windschief, Andere wirken kompakt, wieder Andere wie Blockhütten in Holzoptik.

Spielen und lernen mit einem Kinderspielhaus aus Kunststoff

Ein Kunststoff-Spielhaus ist ein tolles Spielzeug ! Sie können es im Sommer in den Garten stellen, im Winter ins Kinderzimmer, einen Hobbyraum oder ein separates Spielzimmer. Vielleicht gibt es einen besonderen Platz dafür. Es wird immer ein beliebter Treffpunkt sein, beispielsweise auf einer Gartenparty, wenn die Nachbarskinder kommen, oder bei einem Kindergeburtstag.

Hier könnte es allerdings eng werden und Sie müssen eventuell hilfreich eingreifen. Ansonsten lassen sich natürlich auch tolle Spiele ausdenken, vielleicht ein Wettlauf rund um das Kinderspielhaus. Kunststoff nimmt wenig übel, auch wenn die Kinder mit matschigen oder den berühmten Ketchup-Fingern daran entlangstreifen. Einfach abwischen, fertig!

Ein wichtiger Spielaspekt ist der soziale Effekt durch Rollenspiele. Beispielsweise können Sie Getränke und Süßes beisteuern, dann wird ein Familienessen inszeniert. Spielen Sie Märchen nach, erzählen Sie Geschichten und lassen Sie der Kreativität der Kinder viel Raum. Dann haben die Kinder und Sie selbst viel Spaß an diesem Kinderspielhaus!

Spielhaus Smoby: der führende französische Spielwarenhersteller

Das Friends House Spielhaus von Smoby
Das Friends House Spielhaus von Smoby

2014 kann das Unternehmen Smoby auf eine 90-jährige Firmengeschichte zurückblicken. Aktuell gehört es zu den drei führenden französischen Spielwarenherstellern. Die unterschiedlichen Spielhäuser aus Kunststoff bedienen diverse Größenmodelle, sodass nicht nur ein Kind, sondern eine ganze Gruppe sich an solch einem erfreuen kann. Schon im Namen des Modells "Friends Haus" wird dies deutlich.

Hier können aufgrund des hohen Dachs sogar ältere Kinder mitspielen. Es gibt einen Vorgarten und einen Picknicktisch mit zwei Bänden. Die komplette Sitzgelegenheit lässt sich abmontieren und an anderer Stelle wieder aufbauen. Natürlich sind anschließend Eis, Säfte oder andere Leckereien gefragt.

Im Jura Haus erfreut die Kinder die Möglichkeit, von hinten und vorn hineins zu gelangen. Dagegen lockt das Floralie Haus mit Wintergarten und echter Türklingel. Mit solchen Versatzstücken wird es sicher einen Besucherandrang im Garten geben! Übrigens lässt sich jedes Spielhaus von Smoby einfach montieren. Sicher helfen die Kleinen gern mit.

Chicco Spielhaus: hochwertiges Spielzeug kommt nicht von irgendwoher

Der italienische Spielwarenhersteller Chicco gehört zur Artsana-Gruppe, die bereits 1946 gegründet wurde und sich auf völlig andere Themen konzentrierte. Doch dann wurde dem Gründer der Sohn Enrico, Spitzname Chicco, geboren und es erging dem Vater nicht anders als anderen Eltern: Das Kind inspirierte ihn zu neuen Höhenflügen. Heute ist der Name Chicco weltweit bekannt für hochwertiges Spielzeug !

Das Spielhaus Chicco stellt ein Chalet oder eine Jagdhütte dar. Überlassen Sie es der Fantasie Ihrer Kinder, wie sie dieses schöne Häuschen mit Holzbohlenoptik nutzen möchten. Es steht sicher in Ihrem Garten und wird auch Nachbarskindern und Freunden viel Spaß bereiten. Rollenspiele und Abenteuerreisen können hier ebenso unternommen werden wie nachgespielte Märchen.

Durch die beweglichen Fensterläden können die Kinder schon von Weitem sehen, wer zu Besuch kommt. Vielleicht spielen Sie den Gast, der die kleinen Hausbesitzer mit Obst, Süßigkeiten und Getränken verwöhnt? Sie sind mit einer solchen Spende sicher herzlich willkommen!

Kunststoff im Spielhaus - das müssen Sie wissen!

Seit Jahrzehnten sind wir im Alltag überall von Kunststoffen umgeben. Unsere Kinder beschäftigen sich ständig mit altersgerechtem Spielzeug. Sie nehmen es vor allem während der frühen Kindheit in den Mund und experimentieren dabei quasi mit Leib und Seele. Das erste Geschenk aus Plastik bekommen sie meist direkt zur Geburt.

Wer hätte aber gedacht, dass sich in zugelassenen Spielwaren gesundheitsschädigende Weichmacher und Schadstoffe verstecken? Eltern spitzen plötzlich die Ohren und reagieren erschrocken. Ein paar Tipps können helfen, bereits beim Kauf gefährliche Materialien zu identifizieren. Damit werden der Gesundheit des Nachwuchses, als auch der Umwelt gute Dienste geleistet.

Was steckt hinter dem Deckmantel "Kunststoffe"?

Für den Begriff "Kunststoffe" werden Synonyme wie Plastik, Plaste oder Plast verwendet. Bereits unsere Vorfahren verwendeten eine Vorstufe der Kunststoffe. Das erste Plast hieß Birkenpech. Birkenrinde wurde gesammelt und trocken destilliert. Neandertaler, als auch die steinzeitlichen Homosapiens setzten dies als Klebstoff für Waffen und Werkzeuge ein. Heute bedient sich die Industrie an den facettenreichen Einsatzmöglichkeiten von Plast.

Ob Haushaltsgeräte, Kosmetikartikel, Klebstoff oder Verpackungen: dieses Wundermaterial wird vielen Ansprüchen gerecht. Für den Nachwuchs hält die funkelnde, glitzernde und farbige Spielwarenindustrie viele Überraschungen mit Spezialeffekten bereit. Auch die Automobil- und Elektroindustrie weiß die Vorzüge von Plastik zu schätzen.

Aus diesem Grund gewinnt dieser Stoff zunehmend an Bedeutung. Es wird vor allem eine kostengünstige Herstellung und Verarbeitung angestrebt. Damit kann nach und nach der industriellen Verwendung von Metall ein Ende gesetzt werden. In Folge dessen stellt sich jedoch die dringende Frage der fachgerechten Entsorgung von Plaste.

Rezeptur vom Kunststoff

Plastik besteht aus verschiedenen Elementen. Zum einen wird die Grundstruktur aus Polymeren geschaffen. Diese sind farblos und relativ unpraktisch in Bezug auf die weitere Verwendung. Deshalb werden während der aufwendigen Herstellung verschiedene Additive hinzugefügt. Zusätzliche Farbstoffe bilden dabei den Grundstock der bunten Welt des Kinderspielzeuges aus Plast.

Darüber hinaus werden zahlreiche Füllstoffe, wie Kreide, Sand, Stärke oder Graphit ergänzt. Diese ermöglichen ein günstigere Herstellung. Außerdem verbessern sich die mechanischen Eigenschaften der Kunststoffe. Auch wird das Brandverhalten des entstehenden Plast minimiert. Der spätere Einsatz wird diesbezüglich sicherer.

Allerdings sind bis heute in Plastikspielzeug oft auch Weichmacher, Nickel, Blei, Cadmium und andere chemische Substanzen enthalten. Diese begünstigen den Herstellungsprozess ebenso. Ein Achtungszeichen zeigt sich aber diesbezüglich bei der Nutzung. Hier werden nicht selten negative Einflüsse auf Umwelt und Gesundheit verzeichnet.

Wie wird Kunststoff gefertigt?

Die Kunststoffindustrie hat im Verlaufe der letzten Jahre innovative Herstellungsprozesse entwickelt. Plast wird synthetisch oder auch halbsynthetisch hergestellt. Ein Synonym von Plastik ist das Wort Polymere. Diese sind aus verschiedenen Monomeren aufgebaut. Die Herstellung umfasst drei nacheinander ablaufende Prozesse: Polymerisation, Polykondensation und Polyaddition.

Polymerisation:

Bei diesem Vorgang werden chemische Doppelbindungen gespalten. Es entstehen lange chemische Verbindungen in Form von Ketten. Daraus entsteht Thermoplaste. Diese werden beispielsweise bei isolierenden Plastikbechern verwendet.

Polykondensation:

Im nächsten Schritt geht es darum, die langen Ketten der Polymere aufzuspalten, damit aus verschiedenen Monomeren stabilere Verbindungen entstehen. Das Ergebnis dient zu Herstellung von Duroplast. Dies wird zum Beispiel für Steckdosenabdeckungen eingesetzt.

Polyaddition:

Ähnlich wie die Polykondensation verläuft nun die Polyaddition. Es werden Polymere aufgespalten, aber schlussendlich untereinander verbunden. Dadurch entstehen stabilere Netze. Diese dienen zur Herstellung von Schwämmen und ähnlichen Materialien.

Da das jeweilige Endprodukt "Kunststoff" farblos ist, ermöglicht erst der Zusatz von Farbstoffen eine individuelle Färbung, welche die Grundlage für farbenfrohes Spielzeug ist.

Warum kann Kunststoff schaden?

Viele Kunststoffe können auf zwei verschiedene Arten negative Folgen bei der Nutzung verursachen. Zum einen können sich Farbstoffe oder Lacke vom Spielzeug unbeabsichtigt lösen, denn besonders kleine Kinder nehmen ihre Schätze immer wieder in den Mund. Diese Stoffe sind für den kindlichen Körper giftig und werden häufig unterschätzt. Auf diesem Weg, als auch über die Haut gelangen giftige Weichmacher oder krebserregende Substanzen (Cadmium, Blei, Schwermetalle) in den kindlichen Organismus.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung beschreibt eine ganze Reihen an bedenklichen Substanzen. Es kontrolliert darüber hinaus, ob diese Substanzen wirklich nur in gesundheitlich unbedenklichen Mengen enthalten sind.

Diesbezüglich gibt es länderspezifische Bestimmungen, welche ebenso nicht zu unterschätzende Folgen für die Umwelt haben können. Die Zeitschrift der Spiegel konstatiert, dass 2014 Unmengen an Risikostoffen in Spielwaren gefunden wurden. Im Gegensatz zum Vorjahr ist ein Anstieg zu verzeichnen. So kommen die meisten kritischen Spielzeuge aus China. Die meisten in Europa produzierte. Spielwaren, welche als Risiko behaftet eingestuft wurden, kommen aus Deutschland.

Folgende Kunsttoffe sind in Spielwaren enthalten:

Bisphenol A (BPA)

Diese Substanz wird auch als Massenchemikalie bezeichnet. Früher war sie auch reichlich bei der Herstellung von Babyflaschen und Babysaugern vertreten. Heute ist Bisphenol A verboten, taucht jedoch ziemlich unscheinbar immer mal wieder auf. Es handelt sich um einen Giftstoff, der wir ein Hormon auf den menschlichen Körper wirkt. Im Alltag versteckt er sich in Kassenbons, in Parkscheinen, in mikrowellenfestem Plastikgeschirr, in Babyschnullern oder auch in Zahnfüllungen aus Kunststoff.

Polyethylen (PE)

Kunststoff begleitet uns jeden Tag. Genau dies wird bei Polyethylen sichtbar. Überall taucht er wieder auf: CD-Hüllen, Verpackungen, Frischhaltefolien und natürlich werden auch Spielwaren nicht ausgelassen. Nach aktuellen wissenschaftlichen Angaben ist Polyethylen nicht gesundheitsschädigend. Es präsentiert sich als PE-LD (etwas dünner) oder PE-HD (etwas dicker).

Polypropylen (PP)

Viele Spielwaren werden aus diesen Polymer gefertigt. Dabei wird es von wissenschaftlicher Seite als ungefährlich eingeschätzt. Auf Grund der einfachen und überaus praktischen Struktur werden zur Weiterverarbeitung keine Weichmacher eingesetzt. Damit gehört dieser Kunststoff ebenso wie Polyethylen zu den unbedenklichen Stoffen.

Polyvinylchlorid (PVC)

Dieser Kunststoff ist auch bekannt unter den Namen Chlorplastik oder Vinyl. Nicht nur bei der Vebrennung kann er giftig sein, denn er wird auch während des täglichen Gebrauchs freigesetzt. Bereits in geringen Mengen kann er krebserregend wirken. Sie können ebenso die Niere schädigen und sich negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken. Aus diesem Grund muss in Kinderspielzeug für Kinder bis zu drei Jahren auf PVC ohne Ausnahme verzichtet werden. Geringe Mengen wirken sich nicht nur schädlich auf die Gesundheit von Mensch und Tier aus, sondern beeinflusst auch die Umwelt negativ. Generell gilt als industrielle Richtlinie: Da wo auf PVC verzichtet werden kann, kommt ein anderer Kunststoff zum Einsatz.

Polystyrol (PS)

Im Gegensatz zu PVC besteht dieser Kunststoff aus weniger Zusatzstoffen. Zur Produktion von Trinkflaschen und Spielwaren leistet er einen beachtlichen Beitrag. Allerdings wirkt sich Polystyrol ebenso negativ auf den menschlichen Körper aus, denn bei der Herstellung wird Benzol verwendet. Diese Substanz ist krebserregend. Weitere gefährliche Stoffe werden bei Verwendung von Produkten aus PS freigesetzt. Diese wirken sich wissenschaftlichen Studien zur Folge fortpflanzungsschädigend aus.

Polyurethan (PU/PUR)

Auch diese Plast ist ein klassischer Chlor-Kunststoff. Immerhin werden weltweit circa 10% der Chlorproduktion für die Herstellung von Polyurethan verwendet. In weichen Produkten mit Isolierungsfunktion, als auch als untere Teppichbodenbeschichtung kommt er häufig zum Einsatz. Nach zahlreichen nachteiligen Berichten über PU werden immer mehr Verfahren entwickelt, um während der Produktion auf Chlor zu verzichten. Allerdings lösen eingesetzte Ersatzstoffe wie Isocyanate ebenso langanhaltende oder gar tödliche Schädigungen von Mensch und Natur aus.

Polyethylenterephthalat (PET)

Dieser Kunststoff ist einer der wenigen, welche über eine hohe Recyclingrate verfügt. Bei der Herstellung kommen eine Reihe an schädigenden Substanzen zum Einsatz, welche Augen stark reizen oder gar krebserregend sind. Dennoch werden diese nach Angaben offizieller Institute bei der Verwendung nicht, beziehungsweise nur in verschwindend geringen Mengen freigegeben.

Polycarbonat (PC)

Ausgangsstoff zur Herstellung von Polycarbonat ist Bisphenol A. Deshalb wurden Spielwaren als gefährlich eingestuft, obwohl sie anscheinend nur aus Polycarbonat gefertigt wurden. Dennoch wurden Reste von Bisphenol A gefunden. Früher wurde PC aus dem hochgiftigen Phosgen hergestellt. Dieser Stoff gewann im ersten Weltkrieg als Kampfgas eine traurige Medaille. Damit scheint eine simple Kennzeichnung von Spielwaren mit PC als nicht aussagekräftig bezüglich der Gefahrenstufe. Zudem ist Polycarbonat hochgradig gefährlich bezüglich der Brennbarkeit.

Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS)

Die Herstellung von ABS erfolgt über verschiedene Einzelschritt unter Einsatz vieler Substanzen. Sehr bedenklich ist Styrol. Dieser schädigt die Fortpflanzungsfähigkeit. Ebenso ist Acrylnitril bei der Herstellung beteiligt. Dieser Stoff schädigt in gasförmiger, als auch in flüssiger Form Atmungsorgane. Übelkeit und Kopfschmerzen sind ebenso negative Folgen. Es wird darüber hinaus vermutet, dass ABS krebserregend ist.

Checkliste Spielzeug

Auf Grund der Tatsache, dass die Kennzeichnung der Spielwaren allein nicht zureicht, müssen andere Hilfsmittel bei der richtigen Auswahl verwendet werden. Es empfiehlt sich ein individueller Test mit allen Sinnen. Nicht nur laute Spielwaren können das Babyohr schaden. Spielwaren müssen auch der Nase "gefallen".

Geruchstest

Sind Spielwaren beim Einkauf extra verpackt, kann Verkaufspersonal die Verpackung entfernen. Der Kunde hat ein Recht den Artikel vor dem Kauf allumfassend zu prüfen. Riecht das Spielzeug bereits beim Öffnen nach Chemie oder gar unangenehm, ist es sicher nicht das richtige. Es gibt Spielwaren, die mit Duftstoffen versehen werden.

Auch diese sollten nicht in Kinderhände gelangen. Solch artige Stoffe können Allergien auslösen. Zu beachten ist, dass in Deutschland kein Recht auf Umtausch wegen unangenehmen Geruch besteht. In Ausnahmefällen wird dieser jedoch auf Grund von Kulanz gewährt.

GS-Prüfzeichen

Deutschlandweit gilt das GS-Prüfzeichen als Qualitätsmerkmal. Jedes Spielzeug wird dieser Prüfung unterzogen. Besteht es den Test auf Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, so wird das GS-Zeichen von unabhängigen TÜV Prüfstellen vergeben. Es lohnt sich jedoch auch hier wieder der Blick ins Detail. Ein offizielles und rechtmäßig erteiltes GS-Prüfzeichen gibt ebenso Auskunft über die Prüfinstitution. Wenn dieser Zusatz fehlt, kann es sich um eine Fälschung handeln.

Es lohnt sich außerdem zu wissen, dass GS ähnliche Probleme wie andere Prüfsiegel hat. Schließlich gibt es keine gesetzlichen Grenzwerte für gefährliche Inhaltsstoffe. Es gibt demnach keine absolute Sicherheit.

Weitere gängige Prüfsiegel sind:

  • LGA (Toxproof)
  • Öko-Test
  • ÖkoTex Standard 100 (spezielles Textilsiegel, gibt Aussagen zur Öko-Qualität)
  • VDE (elektrisches Prüfsiegel)
  • Spiel gut (Bewertung der pädgogischen Eignung)
  • TÜV-Zeichen (unabhängige TÜV-Prüfstelle)

All diese zeigen an, dass die Spielwaren und Artikel auf Schadstoffe geprüft und freigegeben wurden sind. Dabei sollte der Käufer unbedingt darauf achten, dass es sich um offizielle Prüfsiegel handelt. Vom Hersteller selbst erfundene Prüfsiegel sagen quasi nichts zuverlässiges über das Spielzeug aus. Es ist in diesem Fall unbedingt empfehlenswert, vom Kauf abzusehen.

Das CE-Prüfsiegel ist gemäß einer gesetzlichen, europäischen Richtlinie an alle in der EU verkauften Spielwaren anzubringen. Die Auszeichnung übernimmt der Hersteller selbst. Es ist keine unabhängige Prüfinstitution involviert. Damit sagt CE nicht über die Qualität des Produktes aus.

An dieser Stelle sie noch mal die abschreckende Nachricht des Spiegel Artikels genannt, denn Spielwaren bekommen den ersten Platz, wenn es um gefährliche Inhaltsstoffe geht. Selbst Textilien schaffen es nur auf Platz zwei. Aber nicht nur das. Auch körperliche Verletzungen können die böse Folge trotz richtiger Nutzung von Spielwaren sein. Die meisten schwarzen Schafe stammen tatsächlich aus China. Jedoch verdient auch die deutsche Spielzeugindustrie die Schwarze Peter Karte.

Rapex: Europaweites Warnsystem für riskante Produkte

Zum Schutz des europäischen Marktes wurde eine Datenbank eingerichtet. Über RAPEX (Rapid Exchange of Information System) werden identifizierte non-food Artikel schnell gemeldet. Damit soll vermöglicht werden, dass diese europaweit schnellstmöglich vom Markt genommen werden. Rückrufkampagnen und Verkaufsverbote werden gestartet. Die Entscheidung obliegt jedoch immer den einzelnen Länden.

Wird zum Beispiel ein Gefahrenstoff in einem Spielzeug gefunden, erfolgt eine zeitnahe Meldung an die Datenbank RAPEX. Konsumenten können in den wöchentlichen Bericht einsehen. Diese ist jedoch ausschließlich auf Englisch. Ausschließlich deutsche Meldungen werden auf Deutsch übersetzt. Wenn die Urlaubszeit kommt, lohnt es sich jedoch sicher zu wissen, welche Spielwaren im europäischen Urlaubsdomizil auf der Warnliste stehen.

Eine natürliche Alternative aus Holz

Es darf der berechtigte Anschein entstehen, dass dem Kauf von kindgerechten Spielzeug aus Kunststoff doch einer intensiven Auseinandersetzung mit all seinen Substanzen vorausgehen muss. Damit sind auch die Herstellungsverfahren der einzelnen Materialien gemeint. Im Dschungel der immer größer werdenden Kunststoffindustrie scheinen Holzspielwaren eine sinnvolle Alternative, damit Eltern auf Nummer sicher gehen können.

Diese Materialien sollte darauf geachtet werden, dass es Spielwaren aus Vollholz sind, welches möglichst aus einheimischen Wäldern stammt. Ebenso sollte es unlackiert und unverklebt sein, denn in diesen Zusatzstoffen kann Formaldehyd versteckt sein. Tropische Hölzer können zudem Allergien auslösen.
Fachhändler geben Auskunft zur sachgemäßen und regelmäßigen Reinigung der Holzspielwaren. Meist genügt klares Wasser zur Reinigung von Naturmaterialien. Anschließend werden sie komplett luftgetrocknet.